Sonntag September 05 , 2010

Schüleraustausch mit Frankreich

Dieses Schuljahr fand für die 9. Klassen zum zweiten Mal ein Schüleraustausch mit Frankreich statt. Nachdem wir die Franzosen im Februar begrüßen durften, hatten wir im Mai das Vergnügen, eine Fahrt in unser Nachbarland zu machen.

Hier unser Reisetagebuch:

Mittwoch, 05. Mai 2010

Um 6:45 Uhr war Treffpunkt an der Schule, doch die Meisten kamen schon um 6:30 Uhr. Jeder verabschiedete sich von seinen Eltern, brachte die Koffer zum Bus und setzte sich in den Bus. Pünktlich um 7:00 Uhr fuhren wir aus Landsberg los. Die erste Pause war erst in der Schweiz. Das hieß vier Stunden im Bus sitzen, reden, Musik hören und Filme schauen. Nur blöd, dass die Schweiz nicht zur EU gehört und somit bekamen alle, die sich an der Tankstelle was gekauft hatten, Schweizer Franken zurück.

Um 15:00 Uhr dann der nächste Halt. Das war immer noch in der Schweiz. Alle freuten sich riesig darauf, endlich in Frankreich anzukommen, da teile uns Herr Nieberle mit: „Drei Stunden bis Les Avenières.“, wo die ersten aussteigen mussten.

Als wir pünktlich um 18:00 Uhr in Les Avenières ankamen, wurden wir mit einem Plakat begrüßt und viele Eltern und die Austauschpartner empfingen uns. Nachdem der erste Teil von uns weg war, ging es weiter nach La Tour du Pin. Auch dort wurden alle herzlichst begrüßt und fuhren mit ihren Partnern und deren Familien nach Hause.

(Martina Wachter, Jenny Frigge 9f)

Donnerstag, 06. Mai 2010

Am Donnerstag sind wir in die Schule gegangen, die um 8:40 Uhr angefangen hat. Die Schüler treffen sich vor Schulbeginn an markierten Stellen auf dem Pausehof und warten dann auf die Lehrer, die sie dann abholen und ins Klassenzimmer bringen. Als uns dann der Direktor begrüßte, wurde uns die Schule auf Französisch vorgestellt. Dabei wurde erklärt, warum die Schule außen schwarz und in den Klassenzimmern weiß gestrichen ist. Die Schüler sollen sich 'dumm' fühlen und in den hellen Klassenzimmern 'Freude am Leben' und 'bereit für den Lernstoff' sein.

Bevor wir nachmittags in die Stadt gingen, gab es in der Kantine Mittagessen – eine leckere Paella. In der Stadt wurden wir vom Bürgermeister begrüßt und bekamen für die Stadtrallye einen Plan. Die Franzosen und wir machten zuerst die Rally und anschließend mussten wir zu verschiedenen Läden in der Innenstadt gehen und Gegenstände tauschen. Am Ende des Tages sind wir alle zu unseren Gastfamilien gefahren und haben dort den Abend verbracht.

(Anja Ericke, Lena Schönfeld 9f)

Freitag, 07. Mai 2010

Lyon – eine Stadt voller Erlebnisse

Um 8 Uhr in der Früh traf die andere Hälfte, die in (ich weiß nicht wie der andere Ort heißt)  wohnten, mit dem Bus in Les Avenières ein. Zusammen fuhren wir ca. eine Stunde durch die französische Region. Eine Landschaft umgeben von einer traumhaften Natur, durchflossen von kleinen Bächen, ließ die Schüler staunen. In Lyon angekommen starteten alle eine Stadtrallye – durch die Altstadt, vorbei am Rathaus, schöne Parks und einige Skulpturen sahen die Deutschen voller Begeisterung. Eine kurze Mittagspause mit selbst mitgebrachtem Picknick stärkte die Schüler, um mit neuem Elan an weitere Aufgaben heranzugehen. Doch die Rallye hatten die meisten schon geschafft, also hatten wir noch ein bisschen Freizeit, um die Altstadt mit ihren Läden näher kennen zu lernen. Nachmittags, um 4 Uhr fuhren wir schließlich in Richtung Nachhause, doch wir stoppten noch an einem Park. Dort gab es einen Zoo, ein Fahrradverleih und viele andere Möglichkeiten Spaß zu haben. Nach 2 Stunden Erholung, Fußballspielen oder einfach nur das Entdecken des Parks, fuhren die gesamten Schüler wieder Nachhause. Nach einem schönen, angenehmen und lustigen Tag, beendeten die Austauschschüler den restlichen Tag mit ihren Familien.        

(Sophia Nackenhorst 9d, Chiara Möller 9f)

Samstag, 08. Mai 2010

Da wir diesen Tag mit unserer Gastfamilie verbringen sollten, haben wir am Vormittag  eine kleine Parade in unserer Austauschstadt Les Avenières angeschaut.

Danach sind wir zu einer sehr großen Grotte gefahren "La Grotte des Balmes". Ein sehr schöner und interessanter Ausflug! Schon der über 30 m hohe Eingang war sehr beeindruckend!

Am Abend waren wir noch bei einem unserer Austauschschüler und haben dort einen langen, lustigen Abend verbracht, mit einem Fußballspiel (Deutschland gegen Frankreich) und danach mit einem leckeren Grillfest!

(Jessica Krammer, Julia Tobisch 9e)

Sonntag, 09. Mai 2010

Wir sind mit unseren Austauschschülern zu dem Freizeitpark Walibi gefahren. Den ganzen Tag lang haben wir uns dort amüsiert! Die späten Stunden dieses Tages haben wir wieder gemeinsam bei einer Austauschschülerin verbracht! Wir haben zusammen getanzt, gelacht, einen Film angeschaut und einfach Spaß gehabt.

(Jessica Krammer, Julia Tobisch 9e)

Montag, 10. Mai 2010

1. Heute steht ein Ausflug nach Annecy auf dem Programm.

Niemand der deutschen Korrespondenten weiß jedoch, was an dieser Stadt so besonders sein soll. Also haben wir uns von Frau Resch und Herrn Nieberle aufklären lassen. Die Franzosen nennen Annecy auch „Venedig von Frankreich“. Was es damit auf sich hatte, stellten wir schnell fest, als wir mit dem Bus in die Altstadt hinein fuhren.

In der Stadt gibt es viele kleine Bäche und Brücken, niedliche Restaurants und Cafes am Wasser.

Bevor wir uns aber in die Restaurants, Cafes und Shops begeben durften, war wieder eine Stadtrallye angesagt.

Im Gegensatz zu Lyon, wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, in welchen immer der deutsche und französische Korrespondent waren.

Die französischen Schüler bekamen eine dreidimensionale Karte der Innenstadt und einen kleinen Zettel mit einem Gegenstand oder einem Schriftzug, welcher sich in der Umgebung befinden sollte.

Den aufgezeigten Gegenstand mussten wir dann mit Hilfe der Karte finden, wobei sich herausstellte, dass dies nicht ganz so einfach war, als es im ersten Augenblick schien. Die drei Gruppen teilten sich auf und „stolperten“ früher oder später (oder auch viel später) auf das gesuchte Objekt.

Nach dieser Stadterkundung durften sich die Gruppen auflösen und auf ihre Art die Innenstadt erkunden. Das heißt shoppen, essen, Kaffee trinken. Für all dies bat Annecy reichlich Angebot. Es wurden Souvenirs für die Familien und Freunde besorgt oder ein typisch französischer Crêpe gekostet.

Die Lehrer fanden auch wieder ein Cafe, um sich von den Schülern zu erholen (oder anders herum). Am Nachmittag stand noch eine Schifffahrt auf dem Lac d'Annecy an. Das ist ein großer See, an dem sich die Stadt befindet. Zunächst versammelten sich ein Großteil der Schüler auf dem Oberdeck des Schiffes, um die wunderschöne Aussicht zu genießen, was jedoch nicht lange möglich war, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte. Daraus erfolgte, dass alle schnell ins Unterdeck „schlüpften“ und den Bootsausflug vom Inneren des Schiffes fortsetzten.

Wieder angelegt, hatten wir noch etwas Zeit uns frei zu beschäftigen, bis wir am Spätnachmittag mit dem Bus wieder zurück zu den französischen Schulen fuhren.

(Michael Kron, Dominik Stadler 9e)

 2. Ausflug nach Annecy

 Am Montag stand ein Ausflug nach Annecy, welches auch das „französische Venedig“, da durch fast die gesamte Innenstadt sich Kanäle ihre Wege bahnen, genannt wird, auf dem Plan. Die ostfranzösische Stadt liegt am Lac d’Annecy und ist die Hauptstadt des Départements Haute-Savoie.

Nach der halbstündigen Busfahrt stand zunächst ein Stadtspiel auf der Tagesordnung, die Schüler wurden in drei Gruppen aufgeteilt und mussten zusammen mit ihren Korrespondenten verschiedene Aufgaben erledigen, zum Beispiel sollte ein mittelalterlicher Brunnen gefunden und fotografiert werden. Danach hatten wir ein paar Stunden Freizeit, die wir damit verbrachten, durch die Stadt zu schlendern, Souvenirs für die Liebsten zu kaufen, und typisch französische Crêpes zu essen! Nachmittags ging es dann zum Hafen, wo die gesamte Gruppe in ein Schiff stieg und eine Rundfahrt auf dem See machte, dabei entstanden viele schöne Fotos. Insgesamt war es ein schöner und unterhaltsamer Tag, unschön war jedoch, dass es während der Schiffsfahrt sehr stark geregnet hat, was uns jedoch nicht den Spaß an der Sache genommen hat!

(Tatjana Knorr, Lukas Rommeley 9f)

Dienstag, 11. Mai 2010

Am Dienstag, den  9. Mai 2010 haben wir einen französischen Schultag miterlebt. Wir sind mit unseren Austauschpartnern zum Collège gefahren und haben dort auf die anderen gewartet. Nach der freundlichen Begrüßung des Schulleiters bekamen wir eine kleine Einführung in den französischen Schulalltag und eine Führung durch das Schulhaus. Unter anderem haben wir die schwarze Aula betrachtet. Diese soll den Schülern das Gefühl geben „dumm“ zu sein und nur in den Klassenräumen, die weiß gestrichen sind, zu lernen und dadurch intelligent zu werden. Neben Biologie bekamen wir auch Einblick in den Englisch- und Technologieunterricht. In französichen Schulen, sowie eigentlich in fast allen südlichen Ländern, gibt es Kantinen, da die Schüler auch Nachmittagsunterricht bis 17:00 Uhr haben. Um in der Kantine mittags essen zu können, müssen die Schüler sich am Schuljahresanfang dafür anmelden. Natürlich kostet das auch etwas. Es gibt jeden Tag ein anderes Menu, bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise, etwas Brot und einem Getränk, allerdings nur Wasser. Nach dem Mittagessen haben die Jugendlichen ca. eine Stunde Pause und danach wird wieder gepaukt. Nach Schulschluss ging es entweder mit dem Bus oder zu Fuß wieder nach Hause. Den restlichen Tag hatten wir frei.

(Lisa Hunger, Felix Meyer 9f)

Mittwoch, 12. Mai 2010

Am Vormittag ging es für die gesamte Gruppe nach Les Avenières. Genauer gesagt ging es zur Rhône. Noch genauer zu den Lônes, seichten und ruhigen Nebenarmen der Rhône, die ein wunderschönes Naturschutzgebiet darstellen. Dort wurde die Gruppe auf mehrere Kanus aufgeteilt und man paddelte auf den Lônes dahin und erfuhr interessante Details über die dortige Tier-und Pflanzenwelt.

Nach der Paddeltour ging es für einige Stunden nach Hause, bevor ein bunter Abend in La Tour du Pin begann.

Der Abend begann mit einer Theateraufführung. Die Franzosen führten das Stück zuerst auf Deutsch auf, was ziemlich amüsant für die Austauschpartner klang. Im Anschluss waren wir an der Reihe, es auf Französisch aufzuführen, was für große Aufregung sorgte. Nachdem der Auftritt beendet war, freuten sich alle auf das riesige Buffet. Während des Essens unterhielt man sich prächtig mit den Austauschschülern und den jeweiligen Familien. Im Großen und Ganzen war es für alle ein schöner Abend, der sich dann gegen halb zehn zum Ende neigte.

(Matthias Schmid, Sebastian Hahn, Christian Löcherer 9d)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Nachdem der Donnerstag ein Feiertag war, begann der Tag in den Familien der Austauschpartner. So hatte jeder unterschiedliche Erlebnisse am Vormittag sowie am Nachmittag. Es wurden zum Beispiel Grotten besichtigt, Basketball gespielt oder Freunde getroffen. Da es der letzte Abend vor dem Abschied war, war die Stimmung etwas gedrückt. Einige trafen sich noch, um ein bisschen zu feiern und sich richtig zu verabschieden, doch spät am Abend verbrachten sie noch die Zeit in der Familie.

(Matthias Schmid, Sebastian Hahn, Christian Löcherer 9d)

Freitag, 14. Mai 2010

Die Rückfahrt

Das Verabschieden fällt Allen schwer, weil jeder weiß, dass man sich so bald nicht wiedersehen wird. Im Bus herrscht anfangs schlechte Stimmung, die sich allerdings nach und nach bessert. Leider hat der Bus keine Toilette weshalb wir viele Pausen machen. Nach neun Stunden Fahrt kommen wir dann endlich an. Zum Glück !

(Fabian Baudrexl 9f)